Monday, 19 November 2012

Marina Abramović Beitrag bei Metropolis


Während der diesjährigen Berlinale hatte ich die Ehre Marina Abramović, der sogenannten Großmutter der Performance-Kunst, gegenüber zu sitzen. Aus dem Gespräch wurde dieser Beitrag für Metropolis auf Arte. Die sieben Minuten sind ein Vorgeschmack auf den großartigen Film "The Artist is Present", der am 29.11. in die deutschen Kinos kommt.

Friday, 12 October 2012

Three week long piano performance with Marino Formenti

This is great. Marino Formenti performs his three week long solo piano piece "Nowhere" until October 20th in front of Haus der Berliner Festspiele. Come and join him or follow him daily from 11 until 23.00h on his livestream.

Tuesday, 9 October 2012

David McCallum vs. Robosonic vs. Dr. Dre

ROBOSONIC - The Edge [OFF Recordings 36] from ROBOSONIC

Dr. Dre - The Next Episode

Als ich mir gerade den neuen Alle Farben Remix anhörte, bin ich bei Robosonics Stück "The Edge" hängen geblieben. Das Sample kenne ich doch, dachte ich. Richtig, nämlich von Dr. Dre feat. Snoop Dogs "The Next Episode". Aber nicht nur davon. Das 67er Sample von David McCallum war auch bei Masta Ace und wie ich dann noch rausfand bei Missin Linx´, Madlib und Nas verarbeitet. Schöne Sache. Zu dem ganzen Nerdwissen erinnert das schwarz-weiße-Video von Robosonic nochmal an den Kreuzberger Sommer. Mhhm, Sommer - Was war das nochmal?

Monday, 8 October 2012

zdf.kulturpalast-Sendung vom 27.09.12 mit Chilly Gonzales

 Letzte Woche traf unsere neue zdf.kulturpalast-Co-Moderatorin Nina Sonnenberg den Musiker Chilly Gonzales in einem Berliner Jazzkeller. Das spannende Gespräch mitsamt Kostproben von der Fingerfertigkeit des Tastengotts sieht man gegen Ende der Sendung. Davor gibt es einen spannenden Beitrag über Andreas Gursky, Duft-Quatsch von Lady Gaga, Ausschnitte der wunderschönen Doku Bombay Beach, Sigur Ros und Neues von René Pollesch zu sehen.

Tuesday, 25 September 2012

24-Stunden Unendlicher Spaß

Vor lauter Sommer und Arbeit habe ich ganz vergessen von Sommer und Arbeit zu posten. Hier ist der Bericht, den ich im Juni 2012 über Matthias Lilienthals Abschiedsproduktion "Unendlicher Spaß" für den zdf.kulturpalast gedreht hatte. Der Beitrag über das 24stündige Theaterstück lief in drei Teile gesplittet über die Sendung verteilt. Klickt man hier kommt man zur zusammengefügten Langversion.

Thursday, 13 September 2012

What a bagger ballet does to your city


Es ist zum ersten Mal Berlin Art Week. Die Stadt brodelt vor lauter Vernissagen und After Vernissage-Dinnern und After After Partys. Gestern Abend bei der Performance von Cyprien Gaillard "What it does to your city" brodelt der Balkon rund um den Schinkel Pavillon. Mehr Besucher als beim ersten Rolling Stones Konzert drängen sich, um herauszufinden was Gaillard sich dieses Mal hat einfallen lassen. Dann geht es los. Der Sound von Xylophonen erklingt, die Leute drehen sich fragend umher. "Sieht jemand einen Indianer auf dem Dach erleuchten? Wo ist die Spur zur Bierpyramide?" Meine Begleitung wirft einen Blick in den Ausstellungsraum, erspäht gesockelte Baggezähne unter Schutzglas und kombiniert scharf: "Runter zur Baustelle!" Und richtig, auf der Baustelle direkt neben dem Schinkel Pavillon pirouettieren bereits die ersten Bagger zu den zarten Klängen. Es wird routiert, Sand aufgeschüttet und gebohrt. Die Dramaturgie beschert dem Publikum nach 15 Minuten noch hübsches bengalisches Feuer, das rosa dampft und ordentlich riecht. Zwischendrin versucht ein Galerieangestellter den Zuschauern zu erklären, dass sie doch bitte die Baustelle verlassen sollen. Doch dann hätte man ja nicht gewusst wie es sich anfühlt, wenn ein Feuer speihender Baggerkopf ganz nah an einem vorbei rauscht. Nach 25 Minuten ist dann alles vorbei und die Party im Schinkel Pavillon geht richtig los. Die After Party ist wohl irgendwo in der Heidestraße heißt es. Baustellen gibt es da nicht, aber egal, die Bagger sind dann eh kein Thema mehr.

Friday, 24 August 2012

Walk is the new dance


Yesterday I saw Sharon Eyal´s dance piece Corps de Walk during Berlin´s Tanz im August festival. I have never seen a dance piece like this before. The combination of the precise group movement, techno beats with animal sounds or Bryan Eno vocals and an amazing make-up and costume concept touched me. The dancers move like one organism until all over sudden one individual pops out and does her thing. Another time they march like soldiers or the whole group moves like an organ. The whole concept has been developed not alone by Sharon Eyal but in a process of improvisation with her, the dancers and her husband and co-choreographer Gai Behar and his best friend, the techno music producer DJ Ori Lichtik. Tonight is the last time that the Norwegian dance company Carte Blanche performs the piece in Germany. Consider yourself lucky if you get a ticket.

Tuesday, 19 June 2012

Holla at me = Holunderblütensirup zu mir

Man fahre an den Liepnitzsee, überprüfe den Holunderblütenstaubstand, pflücke die Erdbeertüte voller Holunderdolden, koche 1,5 Liter Wasser mit 1,5 Kilo Zucker auf, schneide drei Biozitronen in Scheiben, schüttele die braunen Käfer (die wie Zecken aussehen) aus den Dolden raus, mische die Blütendolden, Zitronenscheiben und etwas Zitronensäure in das mittlerweile abgekühlte Zuckerwasser, rühre um und mache ein Foto. Ab jetzt heißt es warten. Drei Tage warten. Zwischendrin kann man hier lesen wie es die Profis machen oder Holla at me hören.

Sunday, 3 June 2012

Unendlicher Spaß mit Gob Squad


Zum Abschluß der neunjährigen Intendanz von Matthias Lilienthal am HAU schenken dreizehn seiner Lieblingsregisseure ihm jeweils einen Ausschnitt aus dem Buch von David Foster Wallace in Performance-/Theaterform. Wir vom zdf.kulturpalast waren bei der 24 Stunden langen Klassenfahrt durch den utopischen Westen von Berlin natürlich dabei. Ein klitzekleiner Ausschnitt der sehr witzigen Tennisperformance von Gob Squad sieht man hier. Den Rest dann am 14. Juni im zdf.kulturpalast.

Zweite (überarbeitete) Auflage von "Street-Art. Eine Subkultur zwischen Straße, Kunst und Kommerz"

Endlich ist es soweit: Die zweite Auflage von "Street-Art - Eine Subkultur zwischen Kunst und Kommerz" ist jetzt bei Transcript erschienen. Die Forschung für das Buch habe ich 2002 bei der Urban Discipline Ausstellung in Hamburg begonnen. 2004 habe ich mit der daraus resultierenden Magisterarbeit "Post-Graffiti - Eine Intervention im urbanen Raum zwischen Straße, Kunst und Kommerz" meinen Abschluß in Angewandte Kulturwissenschaften gemacht. Auf dieserArbeit basierte das erste wissenschaftliche Buch über Street-Art, das 2007 bei Transcript erschien. Nachdem mein Buch 2011 ausverkauft war, ist jetzt also die 2. Auflage wieder im Handel erhältlich. Für das Vorwort der 2. Auflage habe ich nochmal die von mir untersuchten Akteure kontaktiert und beschreibe ihren Werdegang. Ausserdem sind in der 2. Auflage fast alle Bilder in Farbe. Toll.

Saturday, 5 May 2012

R.I.P. MCA


... and don´t let Coldplay ruin your sleep.

Even though this is one of the most heart-rending songs I´ve heard in a long time, unlike Rhythim´ and Stealin´ which will always rock.

Monday, 16 April 2012

Live your Dream


Jemand der auch den abenteuerlichsten seiner Träume lebt ist Bhavik Gandhi. 2007 ruderte er ganz allein, ohne fremde Hilfe, queer über den Atlantik. Wie man in der von ihm gefilmten Zusammenfassung sehen kann, schaffte er die 6393km in 106 Tagen gerade so mit Ach und Krach.

Sunday, 15 April 2012

Pixeltanz


Daniel Franke und Cedric  Kiefer haben mit Hilfe von Computer und drei Spezialkameras aus den Bewegungen der Tänzerin Laura Keil eine animierte Skulptur erschaffen. Wie das genau funktioniert kann man auf ihrer Webseite nachlesen. Mich erinnert das Ergebnis an das Monster aus Prinzessin Mononoke. via

Sunday, 29 January 2012

This Ain´t California, so please donate


Meine Kumpels Marten Persiel und Dirk Reiher von Wildfremd befinden sich gerade in den letzten Zügen dazu ihren ersten abendfüllenden Dokumentarfilm fertig zu stellen. Helft ihnen dabei die letzten 17% von This Ain´t California zu finanzieren. Damit der fertige Film also auch wirklich in zwei Wochen auf der Berlinale Premiere feiert, bitte hier klicken und zwei bis zweiundzwanzig Euro spenden. Wildfremd dankt.

Saturday, 28 January 2012

Nachts im Buchladen


Bücher mag ich. Wirklich. Nur lesen mag ich nicht ganz so gerne. Das letzte Buch, das mich nachhaltig berührt hat war "Die Wand" von Marlen Haushofer. Das ist jetzt bald ein Jahr her. Wird also Zeit endlich mal wieder ein anderes gutes Buch zu finden. Bis dahin gucke ich mir Die Wand im Kino an. Auf der Berlinale wird die Geschichte in einer gelungenen Verfilmung mit Martina Gedeck in der Hauptrolle gezeigt. Video via Uvmann

Sunday, 15 January 2012

Gotye und der musikalische Zaun


Der Australier Gotye kling wie Sting und ist am bekanntesten für sein Lied Somebody That I Used To Know. Die achtminütige Doku oben zeigt ihn auf der Reise nach Sounds und im Studio. Das Konzert am 21.02.12 in Berlin wurde gerade in die Astra Kulturhalle umgelegt, so dass es jetzt wieder Karten gibt.

Saturday, 14 January 2012

Goldfish Salvation Army


Japanese Artist Riusuke Fukahori paints three dimensional goldfish with a special technique of acrylic on clear resin. ICN gallery in London produced this wonderful video about his work. Via and Via

Tuesday, 10 January 2012

Ne, ich bin doch kein Hipster, echt nicht jetzt


Die jungen Künstler und Filmemacher von Polyeyed Phantom haben sich zusammengetan, um sich selbst und andere Berliner Hipster mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Der Beitrag ist zwar nichts Neues dafür aber charmant und treffend.

Kobalt produziert Arte Metropolis


Ein schöner Start ins neue Jahr ist die erste 2012er Folge von Arte Metropolis. Das ist nicht nur die erste Folge, die im neuen Gewand ganz ohne Moderatorin daher kommt, sondern auch die erste Folge, die mein Arbeitgeber Kobalt Productions produziert hat. Ich selbst freue mich vor allem darüber, dass bis auf "I love Aldi", alle Themen auf meinen Vorschlägen basieren. Die Sendung ist noch bis zum 14.01.12 bei Arte+7 online zu sehen. 
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